Licht und Wort
Eine Schrift zum Nachdenken

Müssen wir Angst haben?

Angst wird für den modernen Menschen zum ständigen Begleiter.

Kriege, Terror und Unruhen beherrschen die Medien. Umweltkatastrophen und Unglücke mit vielen Toten häufen sich, der Klimawandel wird zur unheimlichen Gewissheit. Die Weltwirtschaft stottert. Krankheiten entstehen, die gefährlicher und heimtückischer sind als alle, die wir kennen. Müssen wir da Angst haben? Wenn wir den Medien glauben: Ja! Wenn wir auf unsere Gefühle achten: Ja! Wenn wir nüchtern nachdenken: Ja!

Keiner von uns weiß, ob er Krebs bekommt oder einen Herzinfarkt. Unwetter und Katastrophen kommen ungefragt. Arbeitslos! Das kann fast jeden treffen. Haben wir unser Leben im Griff? Nein, es gibt zu viel, was uns Angst machen kann.

Wer kann uns helfen?

Krankheiten mit psychischen Ursachen häufen sich. Angst macht krank! Gute Freunde und Vertraute können unsere Sorgen teilen und sind in der Krise da, um zu helfen. Aber auch das ist keine Garantie. Irgendwann steht jeder mit seinen Problemen allein da. Und über allem steht eine Bedrohung, bei der kein Mensch helfen kann: das Sterben und der Tod. Viel tiefer sitzt die Angst vor der Ungewissheit über das Danach.

Was kommt nach dem Tod? Bis jetzt ist ja noch keiner zurückgekommen! Keiner? Da war doch jemand, der tot war und nach drei Tagen auferstanden ist: Jesus Christus, der Sohn Gottes!

„Friede euch!“

Und was ist jetzt seine Botschaft an uns? Die gute Botschaft von Jesus Christus ist: „Friede euch!“ Inmitten all unserer Angst will er uns Frieden geben. Das ist innere Ruhe und Sicherheit, das Gegenteil von Angst! Der, der aus dem Tod zurückkam, bietet Frieden an, Friede mit Gott!

Moment! Sind wir denn Feinde Gottes? Ja, so ist es, denn Du und ich sind Sünder: „Da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“ (Römer 3,12). Und das einzig Richtige wäre, wenn Gott uns dafür bestrafen würde. Doch das will Gott nicht. Er, der ewige Schöpfer, der so unendlich groß über uns steht, ist Mensch geworden. Menschen werden geboren, um zu leben. Jesus Christus wurde geboren, um für andere zu sterben, am Kreuz. Das ist der Preis, damit Menschen Frieden mit Gott haben können. Mehr konnte Gott nicht geben: Er gab seinen eigenen Sohn!

Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm.

Jesaja 53,5

Danach ist er auferstanden! Das Angebot Gottes für Dich ist Gnade und Straffreiheit. Du brauchst es nur anzunehmen. Und wie geht das?

  • Bekenne Gott aufrichtig, dass Du ohne ihn gelebt hast. Nenne konkret die Sünden, die Dir einfallen (siehe 1. Johannes 1,9).
  • Glaube, dass Jesus Christus für Dich persönlich gestorben ist, und danke ihm dafür.
  • Wende Dich ab sofort ab von Deinem sündigen und selbstsüchtigen Leben und übergib ihm die Führung. Fange an, regelmäßig die Bibel zu lesen und mit Gott zu reden (beten).

Kommt her zu mir, alle, die ihr euch abmüht und beladen seid, und ich werde euch Ruhe geben.

Matthäus 11,28

Habe keine Angst!

Wenn Du dieses Angebot annimmst, darfst Du wissen, dass alle Deine Sünden vergeben sind, ohne Dein Dazutun. Du darfst Gott Deinen Vater nennen (siehe Johannes 1,12) und ihm, wie einem guten Vater, täglich alle Sorgen nennen. Auch wenn Du Angst hast in einer Welt voll Gefahren und Not: Gott ist für Dich da! Er hilft Dir in den großen und kleinen Problemen des Alltags.

Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.

Philipper 4,6

Und Du wirst einmal eine herrliche Zukunft bei ihm im Himmel haben, wo es keine Angst mehr gibt. Du kannst Gottes Angebot auch ablehnen. Dann musst Du mit Deiner Schuld und Angst allein klarkommen. Bitte nimm diesen Aufruf ernst und antworte heute auf das Angebot Gottes: eine Zukunft ohne Angst, in ewiger Sicherheit! Noch kannst Du kommen. Jesus Christus ruft Dir jetzt noch zu:

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes.

Offenbarung 1,17.18